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  Schöner Lügen 2002
"Mit Vögeln laß dir Zeit, sonst geht es dir wie dem Jägersmann, du schießt und später tut es dir leid. "
   Schöner Lügen 2002

Vom Mittwoch 29. Oktober bis Samstag 29. November präsentiert Bernhard Bentgens und der Verein "Festival der Lieder e.V." zusammen mit Roger Ültzhöffer und dem KULTURFENSTER: Schöner Lügen - Das neue deutsche Chanson Fest im Kulturfenster, Kirchstr. 16, und in der Klingenteichhalle, Klingenteichstr. 10-12 in Heidelberg. Künstler aus den unterschiedlichsten Bereichen des Chansons bieten einen Einblick in die Vielfalt dieses Genres.

Stephan Sulke "Bühnensüchtig"

Mittwoch 30. Oktober 20.30 Uhr. Klingenteichhalle HD-Altstadt! Stephan Sulke ist wieder da! Nach 12 Jahren Pause startet der Liedermacher, Sänger, Geschichtenerzähler, Komiker und Träumer am Piano ein erstaunliches Comeback. Und er hat seinen Biss nicht verloren! "Ein moralischer Entertainer, ein Skeptiker, der uns amüsiert und doch dafür sorgt, dass ein paar Krümel zwischen den Zähnen bleiben". (Alfred Biolek) Aber 12 Jahre Enthaltsamkeit waren auch für den Schweizer aus Shanghai so eine Sache.

Bernhard Bentgens "Fühl-Vergnügen!" Premiere!

Donnerstag 31. Oktober 20.30 Uhr Klingenteichhalle HD-Altstadt

Premiere der neuen Chansons von Bentgens

Was sind Gefühle und warum müssen sie in Liedern verpackt werden? Und warum berühren sie Dich dann? Das sind Fragen, auf die ein Song-Reiter antworten kann. Liebe, Hass, Angst und Schadenfreude sind die vier Grundgefühle. Mit diesen Gefühlen funktioniert eine moderne Ehe, das Hollywood-Kino, die Kindererziehung und die Comedy-Welle. Aber was ist mit den anderen Gefühlen, die unser Leben steuern: Freude, Sehnsucht, Hunger und Durst? Und dann natürlich noch das Gefühl, wenn du gerade den BioMüll versehentlich in die gelbe Tonne geleert hast! Die neuen Chansons tragen entsprechend Titel wie: «Trenn deinen Müll`, «Meister im Verdrängen `, «Oh, gro§e Kunst`, «Ich wär so gerne dein BH` und «Fan von van Veen`.

In diesen Liedern hat Bentgens schon mal vorgefühlt, was es heisst, SongReiter in der Zeit der Comedy-Wellness zu sein. Der Dichter des Fischstäbchen-Liedes singt uns das Lebensgefühl des neuen Jahrtausends. "Wer es fühlen will, muss ihn hören!" Also:

Fühl-Spass mit Bentgens!
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Coco Camelle - Jenseits von Gut und Böse Cocetten & Komische Lieder II

Freitag, 8. November 20:30 Uhr

Hey, hier kommt der Star! Auf acht Rädern und in bayrischen Lederhosen beweist das Chamäleon zwischen Comedy und Chanson gleich mit der ersten Nummer, dass Chansonetten heute ganz anders aussehen. Dass falsche Wimpern auch einer Rockröhre gut zu Gesicht stehen, dass Denken und Lachen sich nicht grundsätzlich ausschlie§en, dass eine Ukulele ein ernstzunehmendes Instrument und eine E-Gitarre durchaus damenhaft ist.

Coco Camelle führt in nur neunzig Minuten irgendwo zwischen Nietzsche und Caterina Valente eindrucksvoll vor, woran so mancher Therapeut gescheitert ist: Verrückt sind wir nie für uns alleine, und erst mit dieser Erkenntnis wird das Leben richtig schön! "Stimmgewaltige Nachtigall und Närrin mit höchstem komödiantischen Talent." (Kieler Nachrichten). Aus unserem Gästebuch con Cocos letztem Auftritt "Selten einen so wunderschönen und kurzweiligen Abend verlebt!"

Der Traum ist aus

Rio Reiser Abend mit Christian Hockenbrink

Freitag, 29. November 20.30 Uhr Mit Platten wie "Keine Macht für niemand" zündete Rio Reisers Band "Ton Steine Scherben" die Initialzündung für die deutsche Rockmusik und spendete einer ganzen Generation Kraft und Identität. Erst 46jährig starb Rio Reiser 1996. Der Mannheimer Nationaltheaterschauspieler Christian Hockenbrinck singt Lieder einer deutschen Rocklegende. Der Mannheimer Morgen schrieb dazu: "Unterbrochen von kleinen Anekdoten über Rio Reiser und seine Band "Ton Steine Scherben" nimmt Hockenbrink sein Publikum mit auf einen musikalischen Ausflug in das Leben von Ralf Möbius alias Rio Reiser. Von der politischen Linken vereinnahmt und getrieben in die Flucht vor der wirtschaftlichen und politischen Abhängigkeit wanderten die "Scherben" 1975 von Berlin nach Fresenhagen aus und verwandelten einen Bauernhof in einen Wallfahrtsort für Fans. Hockenbrink plaudert, trinkt ab und zu ein Schlückchen Bier, leitet über zu einem neuen Lied des ungewöhnlich produktiven Reiser - und plaudert wieder. Sein Konzert ist fast wie eine Performance auf mehreren Ebenen. ...., der versierte Interpret von Reisers Musik, verzichtet auf die gesanglich saubere Melodie. Auf diese Weise belässt er Reiser in dessen rauer und eigenwilliger musikalischer Welt. ... ein Muss!" Heidelberg Premiere
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